Zahnärztliche Schlaftherapie
Schlafbedingte Atmungsstörungen sind weiter verbreitet als generell angenommen. Auch die Dunkelziffer ist enorm hoch. Die Betroffenen fühlen sich krank und wissen nicht weshalb. Auch diverse Unfälle gehen auf das Konto der "Schlafapnoe". Hierbei kommt es zur Verlegung der Atemwege durch Zunge und Rachenstrukturen mit oft minutenlangen Atempausen während der Nacht.
Schlafstörungen reichen vom harmlosen Schnarchen bis hin zur gefährlichen Schlafapnoe. Die Folgen sind so vielfältig, daß es müßig wäre, sie hier aufzuzählen. Immer ist das Immunsystem eingeschränkt. Eine ständige Einschränkung des Immunsystems sorgt für eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Erkrankungen aller Art steigt. Der Blutdruck steigt ebenso wie das Schlaganfallrisiko, Gewebsübersäuerung und damit der Alterungsprozess werden beschleunigt.
Die Entscheidung zur Diagnosefindung im Schlaflabor trifft Ihr Lungen- oder HNO- Facharzt. Zur Diagnose verwenden wir das sogenannte ApneaLink, "die wohl einfachste Art Schlafbezogene Atmungsstörungen zu erkennen". Die wirksamste Abhilfe kommt aus der autorisierten Zahnarztpraxis durch das Doppelschienensystem "TAP-Schiene". Gern beraten wir Sie über diesen noch jungen und weitgehend unbekannten Wissenszweig der Medizin. Sprechen Sie auch hierüber gern mit Ihrem Schlafmediziner. In vielen Fällen kann nämlich auf eine Überdruckbeatmung mit CPAP-Gerät verzichtet werden.
Info unter: www.tap-schiene.de
Dr. Peter Gerstenberg
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