Die Bedeutung der ZahnMedizin für Prävention und Rehabilitation von chronisch degenerativen Systemerkrankungen

Trotz aller medizinischen Fortschritte oder vielleicht wegen dieser, steigt die Anzahl chronischer Neuerkrankungen dramatisch an. Beispielhaft seien hier Krebserkrankungen, Fibromyalgie, MS, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes genannt. Allen diesen Erkrankungen ist eines gemeinsam: die Störung der autonomen Regulation, vereinfacht gesagt auch die Störung der Selbstheilungskräfte.

Die etablierte Medizin scheint für dieses Problem keine Lösung zu haben. Das zeigt sich unter anderem daran, dass Mediziner unter denselben Erkrankungen leiden wie ihre Patienten und auch deren Lebenserwartung keineswegs höher ist.

Was hat das mit der ZahnMedizin zu tun? Noch immer sehen viele in der Zahnmedizin ein eher mechanisch-technisches Fach, in dem es darum geht, Zähne, Kaufunktion und Optik des Patienten wiederherzustellen, vielfach mit fragwürdigen Materialien und Methoden. Zumeist bleibt der Mund zeitlebens eine Dauerbaustelle.

Jeder gesunde Zahn ist ein Organ mit wechselseitiger Verbindung zum autonomen Nervensystem und er kommuniziert auf vielerlei Ebenen mit dem gesamten Organismus.

Weiterhin laufen alle Akupunkturmeridiane durch die Zähne. Das Kauen kann man sich leicht als eine wiederholte Aktivierung der Energiebahnen im Sinne einer natürlichen Akupunkturbehandlung vorstellen.

Auch alle Sinnesorgane finden sich im Kauorgan oder in dessen unmittelbarer Nähe wieder.

Somit geht jede Zahnbehandlung zwangsläufig immer über das Arbeitsfeld des Zahnarztes hinaus, selbst dann, wenn Zahnarzt und Patient sich dieser Tatsache nicht immer bewusst sind. Gesetzmäßigkeiten gelten auch dann, wenn wir sie nicht kennen!

Sowie Zähne den gesamten Organismus beeinflussen, spiegelt sich umgekehrt die allgemeine Gesundheit im Zustand der Zähne wider.

Zwei Mediziner – Voll und Kramer – haben vor Jahrzehnten den Bezug zwischen Zähnen und Organen sowie zum Bewusstsein herausgearbeitet und damit den Nachweis für Jahrtausende alte Beobachtungen früherer Weltkulturen bestätigt.

Auch die Arbeiten von Penfield zeigen die Dominanz der Kiefer für die autonome Regulation.

Drei Schwerpunkte kennzeichnen die Biologische Zahnmedizin:

1. Störfelder im Bereich der Kiefer und Zähne

2. Zahnärztliche Werkstoffe

3. Bissstörungen und Zahnfehlstellung